Gemeindereferentinnen Bundesverband

Mitgliederversammlung 2015

von Christian Zengerle

Am 3. März 2015 kamen die Mitglieder des Berufsverbands im Bistum Augsburg zu ihrer Jahresversammlung im Pfarrheim St. Ulrich in Augsburg zusammen.

Zum Einstieg gab es einen spielerischen Austausch über persönliche Erfahrungen in den Seelsorge-Einheiten bzw. Arbeitsbereichen, in denen wir tätig sind. Anhand eines Jenga-Spiels (Turm aus vielen Holzklötzen aufgeschichtet) zogen wir einzelne Klötze– möglichst ohne den Turm zum Einsturz zu bringen – und beantworteten  in einer Austauschrunde Fragen, die auf manchen Hölzern geschrieben standen, z.B. Mein Platz in der Kirche/Orte zum Kraftschöpfen/Was läuft nicht rund/Für wieviel Pfarreien bin ich zuständig/Mein Leitspruch für meine Arbeit/usw.

Unsere Vorsitzende Gudrun Schraml wies in ihrem Bericht auf den Mitgliederstand von aktuell 33 Personen hin.

Im letzten Jahr waren wir als Berufsverband von der Personalstelle der Diözese zu einem Gespräch über das Berufsprofil eingeladen. Außerdem gab es Kontakt zum Diözesanvorstand der Gemeindereferenten, zur MAV und zum VKRG. Um Werbung für den Berufsverband zu machen, traten wir beim diözesanen GR-Tag auf und beglückwünschten die Berufsanfänger zu ihrer Aussendung.

Was uns gerade beschäftigt, ist das Problem „Diensthandy“: Gerade für Kolleg/innen, die in der Jugendarbeit tätig sind, ist der Einsatz eines Handys sehr wichtig. Momentan müssen sie ihr privates Handy dafür benutzen. Die Diözese sieht bisher keinen Handlungsbedarf, die Kosten für ein Diensthandy zu übernehmen, und scheut zudem die hohen Kosten. Da es in manchen österreichischen und deutschen Diözesen aber Diensthandys für Mitarbeiter gibt, wird sich unser Bundesdelegierter Stefan Schneid hierüber bei der Bundesversammlung informieren und dieses Problem auch beim Berufsgruppentreffen unserer Diözese ansprechen. Wir hoffen, hier zu einer Lösung beitragen zu können.

Als weiteren Punkt wollen wir erreichen, dass Versetzungen bzw. Stellenwechsel aller pastoralen Mitarbeiter/innen im Amtsblatt veröffentlicht werden. Dies wird in einigen bayerischen Bistümern bereits so gehandhabt. Diese Idee wird beim Berufsgruppentreffen eingebracht werden. Vorteil dieser Veröffentlichungen ist: Man weiß, wo Kolleg/innen beschäftigt sind; kann besser in Kontakt bleiben. Man weiß um verschiedene Tätigkeitsbereiche von Kolleg/innen, gerade bei kategorialen Einsätzen.

 

Ein großes JengaSpiel mit Fragen zum Einstieg in die Mitgliederversammlung.
Spielerischer Einstieg zur Mitgliederversammlung ...