Willkommen beim Gemeindereferentinnen Bundesverband!

Und tschüss ...

Im Jahr 2002 suchte der damals noch recht junge GemeindereferentInnen-Bundesverband eine Kassiererin oder einen Kassierer. Ich erfuhr davon in meiner Skatrunde mit Berufskollegen u.a. aus Köln. Und weil meine Skatbrüder um meinen „Erstberuf“ Steuerfachangestellter wussten, schlug mich einer beim damaligen Vorsitzenden Rüdiger Kerls-Kress vor.

Damit begann meine Karriere im Gemeindereferentinnen-Bundesverband. Nacheinander wurde ich Kassierer, Vorsitzender und danach gemeinsam mit Regina Nagel Chefredakteur vom Magazin.

Egal, welchen Job ich hatte, alle waren Klasse vor allem wegen der Leute, mit denen ich im Verband zusammengearbeitet habe. Und doch denke ich, ist es gerade bei solchen „Ehrenämtern“ wichtig, an passender Stelle einen Schlusspunkt zu setzen. Ich habe diese Aufgaben im Verband sehr gerne gemacht und dabei vieles erlebt, was ich nicht missen möchte. Dennoch möchte ich mich in den nächsten Jahren anderen Schwerpunkte widmen. So beende ich mein Engagement als Chefredakteur mit dieser Ausgabe. Auch als Chefredakteur waren es vor allem die Zusammenarbeit mit Regina Nagel und Martin Kröger, die ich als persönliche Belohnung für das Engagement bewerte. Es war menschlich super und fachlich „Bundesliga“. Darum bin ich auch froh, dass beide noch weitermachen.

Für mich war die Arbeit am Magazin darüber hinaus auch der Blick über den eigenen Tellerrand, der selbstverständlich dazugehörte.

Seitdem ich Redakteur bin, werde ich auf das Gute Magazin angesprochen. Einige Ausgaben waren dann auch noch besondere Highlights, wie z.B. das „Missbrauchsmagazin“, dass wir 200 mal nachdrucken mussten/durften. Oder das über die „Organspende“, bei dem ja vor Allem, aber nicht nur, Reginas biographischer Bericht aufrüttelte und bewegte. Aber wenn ich jetzt so denke, fallen mir doch immer noch neue Ausgaben ein, die auf die ein- oder andere Weise eingeschlagen sind.

Am letzten Wochenende feierten wir das 25jährige Jubiläum des GemeindereferentInnen-Bundesverbandes in Neustadt (Weinstraße) und da traf ich viele der Menschen aus den letzten 17 Jahren wieder und es wurde noch einmal eine lange Nacht.

Was ich denn jetzt machen würde, wurde ich gefragt. Bezogen auf den „Verband“ werde ich jetzt mal normales Mitglied in meinem Diözesanverband in Münster und sicher weiter fleißiger Leser des Magazins.

Darüber hinaus bleibt mir der Dreisprung: erstens meine Arbeit in der Dattelner Kinderklinik (eine der großen in Deutschland (übrigens u.a. mit dem Kinderschutzzentrum NRW und der ersten deutschen Kinderpalliativstation), zweitens der Koordination der Notfallseelsorge in unserer Gegend (auch da tolle Leute und viel Bewegung) und drittens Zeit für mich, meine Familie, Freunde und Bekannte.

Ach ja…und die Skatrunde gibt es auch immer noch.

Also ein letztes Mal viele Grüße aus Datteln – und ein schönes Leben wünscht euer und Ihr