Gemeindereferentinnen Bundesverband

"Wir sind dann mal weg" - ? - !

von Raphael Schäfer

Am 4. Juni 2018 waren alle Mitglieder des Berufsverbandes GR der Diözese Rottenburg-Stuttgart dazu aufgerufen sich zu treffen, um sich über die Zukunft Ihrer Interessen- und Solidargemeinschaft Gedanken zu machen. Die Moderatorin Christine Walter-Schäfer unterstützte uns bei diesem Prozess.

Im Verlauf des Tages wurde deutlich, dass die Verbandsarbeit zwar oft mühsam ist, jedoch in den letzten Jahren immer wieder ihre Früchte getragen hat. Jüngstes Beispiel: Vor kurzem gab es seitens des Dienstgebers die Bereitschaft, die berufliche Einführungsphase auch in Teilzeit zu ermöglichen. Es braucht den Berufsverband als unabhängige Interessengemeinschaft der Gemeindereferent*innen als ein wichtiges Gegenüber zum Dienstgeber! Gerade in diesen Zeiten großer Umwälzungen kann er die Weiterentwicklung des Berufsbildes kritisch und konstruktiv begleiten. Alle waren sich einig, dass das berufspolitische Engagement des Verbandes deshalb weiterhin gefragt ist!

Neben diesem starken Votum für die Arbeit des Berufsverbandes drängte sich aber auch die Frage auf, ob die jetzige Organisationsform des Verbandes noch zeitgemäß ist!? Als wichtige Themen wurden benannt: „Welche Arbeit- und Kommunikationsformen sind heutzutage notwendig?“, „Wann, wo und wie oft sollen in Zukunft die Mitgliederversammlungen stattfinden?“ „Wie können Männer und Frauen für die Mitgliedschaft und die Vorstandarbeit begeistert werden?“ „Welche Prioritäten setzten wir in unserer zukünftigen Arbeit?“

Am Nachmittag wurde dann deutlich, dass wir nicht darum herum kommen, diese Fragen schnell zu beantworten. Die verdienten, z.T. langjährigen bisherigen Vorstandsfrauen Gabriele Fischer, Gudrun Heberle, Claudia Roeder, Ulrike Roth und Nicole Schmieder standen alle aus ganz unterschiedlichen Gründen nicht zur Wiederwahl zur Verfügung und es ließen sich aus dem Kreis der Anwesenden auch keine neuen Kandidat*innen zur Wahl finden. Auf Nachfrage von Frau Walter-Schäfer, warum dies so sei, hatten alle ihre gut nachvollziehbaren Gründe. So verständigten wir uns in den „Notfall-Modus“ zu gehen, in der Hoffnung, dass unsere Krise in einen echten Neuanfang münden kann.

Bei unserer nächsten Mitgliederversammlung am Montag, 3. Dezember 2018 von 14:00 bis 16:30 Uhr in Stuttgart-Bad Cannstatt soll ein Neustart versucht werden. Bis dahin haben sich Angela und Ingrid Beck, Gabriele Greiner-Jopp und Ursula Renner bereit erklärt diese Mitgliederversammlung vorzubereiten.

In verschiedenen Arbeitsgruppen werden andere Mitglieder an zukunftsfähigen Lösungen zu verschiedenen Themen (s.o.) arbeiten. Und wir alle sind dazu aufgerufen unter uns Kolleg*innen anzusprechen und sie zu motivieren, sich für eine Wahl im Dezember zur Verfügung zu stellen. Nur gemeinsam kommen wir weiter!      

Weitere Information zur Zwischenzeit:

  • Bis zur Wahl eines neuen Vorstandes werden viele Termine, die der Vorstand wahrgenommen hat ruhen.
  • Doch die E-Mail-Adresse des Verbandes: berufsverband-gr-drs@gmx.de wird weiterhin regelmäßig abgerufen.
  • Die Führung der Kasse bleibt bis zu einer Übergabe in den Händen von Ulrike Roth.
  • Gabriele Fischer wird weiterhin in der AG Katechese der HA IV mitarbeiten.
  • Claudia Roeder wird an der Beauftragung der neuen Gemeindereferent*innen in Amtszell teilnehmen und einen persönlichen Gruß überbringen.
  • Derzeit bestehende AGs des Verbandes arbeiten weiter.
  • Das Protokoll der Mitgliederversammlung geht spätestens im Juli allen Mitgliedern per E-Mail zu.