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Herzlich willkommen ...

zur dritten Ausgabe zum Themenschwerpunkt "Zukunft gestalten – als Bundesverband der Gemeindereferent:innen unterwegs im Wandel“. Mit der heutigen Ausgabe des Pluspunkts "Die Zukunft wird bunt" blicken wir auf den Katholikentag in Würzburg zurück und zeigen Möglichkeiten auf, wie Verbandsarbeit möglich sein kann, wenn sich kein Diözesanvorstand mehr findet.

Im dritten Quartal dreht sich im +Punkt alles ums Thema Katechese.

Themenschwerpunkt: Hab Mut, steh auf!

Demokratiekirche, Podien zu Transformationsprozessen in Staat und Kirche, Headbangers Church, Queer-Gottesdienst, Liturgiewerkstätten – das Angebot auf dem Katholikentag war vielfältig. So bunt, wie Kirche auch heute schon ist.
Viele weitere Videos, Podcasts und Zusammenfassungen lassen sich im Internet finden. Auch wir haben bei Instagram (Link) versucht euch so gut es geht mitzunehmen und ein Story-Highlight erstellt, das immer noch verfügbar ist.

Themenschwerpunkt: Hab Mut, steh auf!

Demokratiekirche, Podien zu Transformationsprozessen in Staat und Kirche, Headbangers Church, Queer-Gottesdienst, Liturgiewerkstätten – das Angebot auf dem Katholikentag war vielfältig. So bunt, wie Kirche auch heute schon ist.
Viele weitere Videos, Podcasts und Zusammenfassungen lassen sich im Internet finden. Auch wir haben bei Instagram & Facebook versucht euch so gut es geht mitzunehmen und ein Story-Highlight erstellt, das immer noch verfügbar ist.
Wer nicht beim Katholikentag sein konnte, bekommt auch beim Aftermovie einen guten Einblick.

Aufbruch und Veränderungen auf dem Katholikentag in Würzburg

Ulrike Keßler, die im Planungsteam unseres gemeinsamen Standes der Berufsverbände der Gemeindereferent:innen und Pastoralreferent:innen war, berichtet über ihre Erlebnisse und Erfahrungen:
Wo hast du auf dem Katholikentag positive Veränderungen in Kirche wahrgenommen?
Ulrike: Auf dem Katholikentag 2026 habe ich besonders positiv wahrgenommen, wie viele verschiedene Gruppierungen und Perspektiven zusammenkommen. Mir gefällt, dass man sich dort mit Respekt begegnet, auch wenn man nicht immer derselben Meinung ist. Gerade dieser offene Austausch macht für mich den Katholikentag aus. Außerdem habe ich den Eindruck, dass der Katholikentag politischer geworden ist. Viele aktuelle gesellschaftliche Themen werden aufgegriffen und diskutiert. Das zeigt für mich, dass Kirche sich mit den Herausforderungen der Zeit auseinandersetzt und sich aktiv in gesellschaftliche Debatten einbringt.
Welche Impulse hast du beim Katholikentag für eine Zukunft der Kirche bekommen?
Ulrike: Für die Zukunft der Kirche habe ich vor allem die Erfahrung mitgenommen, wie viele Menschen nach wie vor Freude am Glauben haben und sich mit großem Engagement einbringen. Das macht Mut. Ein wichtiger Impuls für mich ist deshalb: Wir sollten uns nicht von Sorgen und Problemen lähmen lassen, sondern einfach machen und Neues wagen. Darüber hinaus habe ich viele Anregungen für die Kommunikation in unseren immer größer werdenden kirchlichen Strukturen erhalten. Gerade im Blick auf Fusionen von Kirchengemeinden habe ich neue Methoden und digitale Tools kennengelernt, die ich gerne in unser Leitungsteam und in den Pfarreirat einbringen möchte. Sie können helfen, Menschen besser zu vernetzen, Informationen transparenter weiterzugeben und Beteiligung zu fördern.
Wo hast du beim Katholikentag oder in deinem Umfeld Kirche als besonders glaubwürdig und nah an den Menschen erlebt – und warum gerade dort?
Ulrike: Kirche habe ich besonders glaubwürdig und nah an den Menschen in den vielen zwischenmenschlichen Begegnungen auf dem Katholikentag erlebt. Gerade auf der Kirchenmeile wurde deutlich, wie selbstverständlich Menschen einander unterstützen. Da leiht man sich gegenseitig schnell eine Schere aus, hilft beim Verschließen eines Zeltes oder packt einfach mit an, wenn Unterstützung gebraucht wird.

Weitere Eindrücke aus dem Vorstandsteam

Im Forum findet ihr im Laufe der Woche weitere Eindrücke vom Katholikentag aus dem Vorstandsteam. Schaut vorbei und lasst uns gerne auch eure Erfahrungen, Eindrücke und Erkenntnisse da.

Zukunftsfähige Verbandsarbeit

Sprecher:innen-Gruppe anstatt Vorstand

Seit etwa 8 Jahren hat der Rottenburg-Stuttgarter Diözesanverband keinen Vorstand mehr. Bei der letzten Wahl fand sich niemand, der die zu besetzenden Posten übernehmen wollte. Aber trotzdem war klar: Der Verband möchte sich nicht auflösen und allen Mitgliedern war klar: Die Arbeit des Berufsverbands ist wichtig, und das auch in Zukunft! So wurde in einer Klausurtagung eine neue Struktur entwickelt, die mit Sprecher:innen für bestimmte Themenbereiche arbeitet. Eine Videokonfernz aller Sprecher:innen findet in regelmäßigen Abständen und bei Bedarf zur Vernetzung statt. Zu Beginn wurden die Mitgliederversammlungen noch von unterschiedlichen freiwilligen vorbereitet, allerdings hat sich schnell gezeigt, dass bei den Sprecher:innen alle Themen zusammenlaufen und sie sowieso ihre Themen für einen Tagesordnung einbringen.
Möglichweise unterscheidet sich die Arbeitsweise der Sprecher:innen-Gruppe gar nicht so sehr von einem klassischen Vorstand. Aber wichtig war uns bei der neuen Struktur, dass mehr Flexibilität möglich ist. Jedes Jahr überprüfen wir unsere Zuständigkeiten, finden für neue Themen weitere Sprecher:innen und schaffen so einen unkomplizierten Fortbestand des Diözesanverbands.

Einzelmitgliedschaften im Bundesverband

Der Arbeitskreis „Satzung“ arbeitet seit Sommer 2025 an neuen Möglichkeiten der Mitgliedschaft. Gerade wird erarbeitet, wie eine „aktive“ Mitgliedschaft aussehen kann, wenn es vor Ort keinen Diözesanverband gibt. Im Unterschied zu einer Fördermitgliedschaft, die aktuell schon möglich ist, sollen die Einzelmitglieder zukünftig auch in der Bundesdelegiertenversammlung mit Stimmrecht vertreten sein. In unserer Bundesversammlung im November diesen Jahres wollen wir die Satzungsänderung auf den Weg bringen und halten euch natürlich auf dem Laufenden.

Berichtet uns gerne im Forum über eure Erfahrungen, wie Verbandsarbeit sich wandelt und verändert oder wie sie sich eurer Meinung nach noch verändern muss.

Gebet für eine bunte Zukunft

Wie immer möchten wir unseren Newsletter mit einem Gebet abschließen:
Gott des Aufbruchs,
begleite uns auf Wegen des Wandels.
Schenke uns Mut, wenn vertraute Wege nicht mehr tragen,
und einen wachen Blick für das, was heute gebraucht wird.
Wir danken dir für Begegnungen, für Menschen, die Mut machen,
für Ideen, die wachsen dürfen,
und für Kirche, die offen und nah bleibt.
Lass uns an eine bunte Zukunft glauben und diese jetzt schon leben:
hoffnungsvoll, kreativ und miteinander.
Mach uns bereit für neue Schritte,
stärke unser Miteinander
und gib uns die Kraft, gemeinsam Neues zu beginnen.
Amen.
Bei der Erstellung des +punkt kam KI-Unterstützung zum Einsatz (ChatGPT). Die inhaltliche Verantwortung liegt in Zusammenarbeit mit der +Punkt-Redaktion bei mir als Autorin. Gemeindereferentin Cornelia Strobel