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Herzlich willkommen ...
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mit der heutigen Ausgabe des Pluspunkts "Veränderungen mitgestalten" werfen wir einen vertiefenden Blick auf unseren zweiten Themenblock: Zukunft gestalten – als Bundesverband der Gemeindereferent:innen unterwegs im Wandel.
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Themenschwerpunkt: Veränderungen mitgestalten
In fast allen Diözesen laufen derzeit Veränderungsprozesse oder sind bereits abgeschlossen. Meist stehen dabei größere Seelsorgeräume, die Reduzierung von Gebäuden und weniger Personal im Mittelpunkt. Notwendig sind solche Schritte sicher – doch sie greifen oft zu kurz, wenn sie vor allem als Verwaltungs- und Strukturreform verstanden werden. Denn die entscheidende Frage ist weitreichender: Wie muss sich Kirche verändern, damit sie auch künftig als glaubwürdige, menschennahe und relevante Kraft in der Gesellschaft wirken kann? Es geht im Wesentlichen nicht darum, Verwaltungsaufwand zu verringern, sondern die Erneuerung kirchlichen Handelns, von Leitung, Beteiligung, Sprache und Haltung muss Inhalt der Veränderungen sein.
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Gemeindereferent:innen als Akteur:innen des Wandels
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Die GR-Studie der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalens zeigt deutlich, dass Gemeindereferent:innen Veränderung nicht nur wahrnehmen, sondern aktiv mitdenken und mittragen. In der am 1. November 2023 veröffentlichten Studie „Kompetenzen und Potenziale von Studierenden der Religionspädagogik und Gemeindereferent_innen für kirchlich-pastorale Transformationen und Innovationen“ werden unterschiedliche Typen von Gemeindereferent:innen beschrieben und zugleich Zukunftswünsche sichtbar gemacht.
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Besonders bemerkenswert ist das Fazit, dass Gemeindereferent:innen nicht nur den Transformationsbedarf der Kirche sehen, sondern sich selbst auch als wichtige Ressource für Veränderung verstehen. (vgl. GR-Studie, S. 102, Link zur Studie)
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Das ist mehr als eine Berufsgruppenbeschreibung. Es ist ein Hinweis darauf, dass kirchliche Zukunft nicht allein von Konzeptpapieren abhängt, sondern von den Menschen, die vor Ort Beziehungen gestalten, Entwicklungen begleiten und pastorale Realität täglich mitprägen.
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Beschlüsse des Synodalen Wegs
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Auch der Synodale Weg hat Veränderung angestoßen. Zwar wurde das Projekt Ende Januar 2026 abgeschlossen, doch die eigentliche Arbeit beginnt vielerorts erst jetzt. Zwischen 2020 und 2023 wurden 15 Reformtexte verabschiedet. Laut einem Monitoring von der Tagesschau zur Umsetzung der Beschlüsse zeigt sich jedoch, „dass viele Bistümer zwar erste Schritte eingeleitet haben, eine vollständige Umsetzung aber vielerorts noch aussteht. Als Gründe wurden knappe personelle und finanzielle Ressourcen genannt.“
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Der Synodale Weg hat wichtige Themen auf die Agenda gesetzt: mehr Mitbestimmung für Laien, der Zugang von Frauen zu Weiheämtern, Segensfeiern für gleichgeschlechtliche Paare und eine stärkere Prävention gegen Missbrauch. Gleichzeitig wird deutlich, dass Beschlüsse allein noch keine Kulturveränderung bewirken. Dafür braucht es Verbindlichkeit, Ressourcen und den Mut, auch vertraute Macht- und Rollenbilder zu hinterfragen.
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Reformen brauchen mehr als Strukturveränderung
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Die zentrale Herausforderung liegt damit nicht nur im Vergrößern von Territorien oder in der Reduktion der Verwaltung. Entscheidend ist, ob Kirche bereit ist, aus der Logik des Bewahrens eine Logik des Ermöglichens zu machen. Vielerorts sind schon Traditionen im Wandel, Grauzonen werden bewusst genutzt und mutige Schritte werden gegangen.
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Berichtet uns gerne im Forum über eure positiven Erfahrungen, wo Veränderungen Kirche positiv beeinflusst hat.
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„Gemeinsam für mutigere Reformen!“
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Unter dieser Überschrift rufen katholische Reformkräfte zum Katholikentag 2026 in Würzburg zu weiteren Schritten auf. Der Aufruf nimmt die Umwälzungen unserer Zeit zum Anlass und fordert mutige Reformen in allen Bereichen und auf allen Ebenen. Aus Solidarität und berufspolitischer Überzeugung unterzeichnet der Vorstand des BV GR die acht Forderungen. Außerdem laden wir herzlich zur Menschenkette „Ich will, dass Du bist…“ ein - für Geschlechtergerechtigkeit in unserer Kirche. Sie wird von der Initiative #meingottdiskriminiertnicht getragen und findet am Freitag, 15. Mai 2026 um 15 Uhr vom Kiliansdom bis zur Augustinerkirche statt.
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Mutmachgeschichten vom Katholikentag
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Besucht gerne unseren Stand auf dem Würzburger Katholikentag. Dort sammeln wir in Videos und Textbeiträgen eure Mutmachgeschichten. Denn trotz aller Umbrüche geschieht in unseren Gemeinden weiterhin viel Gutes. Genau das wollen wir sichtbar machen – als Zeichen von Hoffnung, Ermutigung und Verbundenheit.
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In den kommenden Wochen werden die Beiträge auf unserem Instagram-Kanal zu sehen sein.
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Und auch das Meet & Greet möchten wir noch einmal in Erinnerung rufen: alle GRs und PRs treffen sich am Freitag, 15. Mai um 14.00 Uhr an unserem Stand (Standnummer FB-J-05)! Kommt vorbei, stoßt auf unseren Beruf an, stärkt euch mit einer Kleinigkeit und kommt miteinander ins Gespräch!
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Unseren Stand findet ihr auf der Kirchenmeile mit der Standnummer FB-J-05
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Gebet für Veränderungen
Wie immer möchten wir unseren Newsletter mit einem Gebet abschließen:
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Gott, du gehst mit uns durch Wandel und Umbrüche. Du siehst, wo neue Schritte noch unklar sind— und du bleibst dennoch an unserer Seite.
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Schenke uns Mut, Verantwortung zu übernehmen, wenn sich Gewohntes verändert und wenn Wege neu gesucht werden müssen.
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Lass uns hellhörig sein für die Menschen, für ihre Hoffnungen, Fragen und Grenzen. Gib uns ein Herz, das zuhört, und Hände, die behutsam mittragen— in der Gemeinde, im Team und in unserem Auftrag.
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Mach unsere Gedanken frei von Angst, und unser Handeln geduldig im Finden des Richtigen. Wecke in uns Kreativität, Klarheit und Gemeinschaftssinn, damit aus Veränderung Zukunft entsteht und Menschen sich getragen wissen.
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Stärke unser Vertrauen, wenn wir nicht alles kontrollieren können. Führe uns zu Entscheidungen, die Liebe und Würde schützen— und zu Schritten, die die Frohe Botschaft glaubwürdig machen.
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Denn du bist der Gott, der verwandelt— mit deinem Geist, durch uns und in uns.
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Bei der Erstellung des +punkt kam KI-Unterstützung zum Einsatz (ChatGPT). Die inhaltliche Verantwortung liegt in Zusammenarbeit mit der +Punkt-Redaktion bei mir als Autorin. Gemeindereferentin Cornelia Strobel
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