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Herzlich willkommen!
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In dieser zweiten Ausgabe geht es um gute Erfahrungen aus der Praxis der Firmvorbereitung. Nicht als fertige Lösungen, sondern als Ideen, die inspirieren und weitergedacht werden können. In der ersten Ausgabe ging es darum, wie Firmpastoral trotz wachsender Herausforderungen bereichernd bleiben kann. Dabei entsteht schnell der Eindruck, immer alles neu erfinden zu müssen. Gerade deshalb lohnt sich der Blick über den eigenen Tellerrand. Gute Ideen müssen nicht kopiert werden – aber sie können inspirieren. Was in einer Pfarrei gewachsen ist, kann an anderer Stelle angepasst, weiterentwickelt und neu gedacht werden.
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Deshalb möchten wir in dieser Ausgabe Menschen vorstellen, die ihre Erfahrungen teilen. Nicht, weil sie das perfekte Konzept entwickelt haben, sondern weil ihre Praxis anderen Mut machen kann.
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Aus der Praxis: Im Gespräch mit Cornelia Strobel
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Cornelia begleitet seit mehreren Jahren die Firmvorbereitung in ihrer Pfarrei. Gemeinsam mit ihrem Team hat sie ein Konzept entwickelt, das Ressourcen bündelt und Doppelstrukturen vermeidet. Gleichzeitig bleibt genügend Raum für persönliche Begegnungen mit den Jugendlichen.
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Wie ist die Idee für euer Konzept entstanden?
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Wie so oft entstand die Idee aus einer Notwendigkeit heraus. Durch die Auswirkungen der Coronapandemie mussten wir unser Konzept der Firmvorbereitung anpassen. So kam uns der Gedanke, Veranstaltungen, die in unseren Gemeinden ohnehin bereits stattfinden, in die Vorbereitung einzubinden.
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Was war euch bei der Entwicklung besonders wichtig?
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Eines unserer wichtigsten Ziele war es, „Glaubenserfahrungen zu ermöglichen und verschiedene Formen von Kirche kennenzulernen“. Ebenso bedeutend sind für uns der Austausch mit anderen Jugendlichen sowie Themen der Persönlichkeitsentwicklung.
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Wie schafft ihr es, Doppelarbeit zu vermeiden?
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Die Wahlmöglichkeiten werden nicht ausschließlich für die Jugendlichen der Firmvorbereitung geschaffen, sondern greifen auf bereits bestehende, bewährte Veranstaltungen zurück, die gezielt beworben werden. Gleichzeitig profitieren auch unsere Gemeindemitglieder von neuen, kreativen Angeboten.
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Welche Rückmeldungen bekommt ihr von Jugendlichen und Ehrenamtlichen?
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Die Möglichkeit, selbst zu wählen, welche Termine wahrgenommen werden, kommt bei den Jugendlichen sehr gut an. Auch die Begegnungen mit dem Jugendreferat werden als bereichernd erlebt. Die Ehrenamtlichen – etwa beim Friedensgebet oder beim Weltgebetstag – freuen sich zudem über die Teilnahme junger Menschen.
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Wenn du heute noch einmal neu anfangen würdest – was würdest du genauso machen? Was würdest du verändern?
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Ich würde noch früher damit beginnen, mehr Wahlmöglichkeiten und Freiwilligkeit in die Firmvorbereitung zu integrieren. Gleichzeitig würde ich die verschiedenen Angebote immer wieder anpassen, da sich Rahmenbedingungen verändern und manche Formate langfristig gut funktionieren, andere hingegen weniger angenommen werden.
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Jetzt seid ihr dran!
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Welche Ideen haben sich in eurer Firmvorbereitung bewährt? Welche Materialien erleichtern euch die Planung? Welche Methoden kommen bei Jugendlichen besonders gut an?
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Im Forum möchten wir eine wachsende Sammlung von Praxisideen aufbauen. Ganz gleich, ob großes Gesamtkonzept oder kleine Methode für einen Abend – jede Erfahrung kann anderen helfen. Auch das Konzept von Cornelia findet ihr als Beispiel aus der Praxis im Forum.
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"Katechese – Eine Frage der Haltung?!" (Bistum Mainz)
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Nicht immer braucht es ein neues Konzept. Gute Konzepte leben davon, dass sie regelmäßig überprüft werden. Nicht jede Methode, die vor fünf Jahren Jugendliche begeistert hat, passt auch heute noch. Gleichzeitig muss Bewährtes nicht ständig ersetzt werden. Vielleicht ist die entscheidende Frage deshalb nicht: Was ist neu? Sondern: Was hilft Jugendlichen heute, dem Glauben zu begegnen? Manchmal hilft zunächst ein Blick auf die eigene Haltung: Welche Menschen möchten wir in der Firmvorbereitung sein? Welche Erfahrungen wollen wir Jugendlichen ermöglichen? Das Kartenset "Katechese – Eine Frage der Haltung?!" lädt Teams dazu ein, über genau diese Fragen ins Gespräch zu kommen.
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Aus dem Bücherregal - Lesetipp
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Ich merke immer wieder, dass mich nicht nur theologische oder pastorale Bücher weiterbringen. Oft sind es gerade Romane oder Sachbücher aus ganz anderen Zusammenhängen, die meinen Blick auf Menschen, Beziehungen und das Leben insgesamt weiten. Deshalb möchte ich hier eine Buchempfehlung des NDR weitergeben, die mich persönlich zum Nachdenken gebracht hat – manchmal leise, manchmal überraschend, aber mit etwas, das nachklingt.
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Neues auf unserer Homepage
NEIN zur Militarisierung
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„Seelsorge darf nicht für die militärische Planung und Kriegsvorbereitung funktionalisiert werden“, dazu ruft „Pax christi – Deutsche Sektion e.V..“ in ihrer aktuellen Petition auf.
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Vergangene +Punkt-Ausgaben zum Nachlesen
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Inzwischen könnt ihr auf unserer Homepage alle bereits erschienenen Ausgaben unseres +Punkts nachlesen.
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Gebet
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Wie immer möchten wir unseren Newsletter mit einem Gebet abschließen:
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unsere Freude an gelungenen Begegnungen,
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aber auch unsere Unsicherheiten und Fragen.
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nicht alles allein schaffen zu wollen.
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Öffne unseren Blick für das,
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was andere mit Kreativität, Geduld und Glauben gestalten.
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Lass uns voneinander lernen,
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und Erfahrungen großzügig miteinander teilen.
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Schenke uns deinen Geist,
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der nicht in fertigen Konzepten wohnt,
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sondern in lebendigen Begegnungen,
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und im Vertrauen auf dein Wirken.
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Bei der Erstellung des +punkt kam KI-Unterstützung im Rahmen grammatikalischer Verbesserungen und sprachlichen Verfeinerungen zum Einsatz (ChatGPT). Die inhaltliche Verantwortung liegt in Zusammenarbeit mit der +Punkt-Redaktion bei mir als Autorin. Für externe Links übernehmen wir keine Haftung.
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Gemeindereferentin Giulia Hardieß
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